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Nachwuchssportler im Landkreis Meissen

Wir gratulieren unseren Sportlern des SC Riesa zur Wahl "Sportler des Jahres" im Landkreis Meissen 2015:

Jonas Held ( 18 Jahre Triathlet beim SC Riesa, seit 2 Jahren im Sportinternat wohnhaft) übertrumpfte letztes Jahr seinen deutschen Meistertitel im Crosstriathlon selbst mit einem überraschenden Vize-Rang bei der Eurropameisterschaft im Cross-Triathlon der Junioren.

Er wurde zum Nachwuchssportler des Jahres 2015 verdientermassen gewählt.

Zur Nachwuchsmannschaft des Jahres wurde das Mixed Paar Blintsov / Sinkov gewählt. Sie erturnten sich zur Europameisterschaft in Riesa der Sportakrobatik den Vize- Europa-meistertitel. Beide sind mehrfache deutsche Meister und haben viele Titel im letzten Jahr gewonnen.

Die Wahl zur  Mannschaft des Jahres fiel auf Tim Sebastin/ Michael Kraft,  die bei der Europameisterschaft in Riesa Bronze holten und ihre Bilanz mit 3 deutschen Meistertiteln komplettierten.



Zehn Athleten zur WM nach China

Vom 21.März bis 3. April 2016 werden die Weltmeisterschaften der Sportakrobaten im chinesischen Putian stattfinden. Nach überragenden Leistungen im Jahr 2015/2016 konnten 10 Riesaer Athleten, davon 6 Sportler, die im Internat wohnen, sich für die Titelkämpfe qualifizieren.

Oberbürgermeister, Marco Müller und SC Präsident, Karl Walluszek, verabschiedeten die Sportler persönlich und überreichten ein Shirt und ein kleines Nudelpräsent.

Großes Ziel ist sich für die World Games, die Olympischen Spiele der nichtolympischen Sportarten im Jahr 2017 zu empfehlen, laut Bundestrainer Igor Blintsov.

Der detalierte Zeitplan ist unter  www.akrobastsisch.de zu finden.

Riesaer Teilnehmer:
Age Group 11-16- Wettkampftage 23 -24. März

Herren Paar:           Nils Beuven und Erik Pohl ( SC Riesa)

Mixed Paar:              Daniel Blintsov und Sneschana Sinkov ( SC Riesa)

Age Group 13-19- Wettkampftage 27.-29. März

Damen Paar:  Annalena Kunz und Kim Weickert ( SC Riesa)

Mixed Paar:      Franz Krämer und Jördis Leppuhner ( Dresdner SC)

Senioren- Wettkampftage 1-3. April

Herren Paar:      Michael Kraft ( SC Riesa) und Tim Sebastian (Dresdner SC)

Damen Paar:      Diana Dierich ( SC Riesa) und Emily Langenmayr ( TSV Friedberg)

 



Akrobatik - Von Heimweh keine Spur

EDERMÜNDE. Mit ihren neun Jahren hat Lucia Guthardt aus Edermünde bereits beachtliche sportliche Erfolge vorzuweisen. 2014 gewann sie die Hessenmeisterschaften im Turnen, im Jahr darauf belegte sie dort den dritten Platz, beim Hessischen Turnfest im selben Jahr gewann sie Silber und Bronze. Zugleich versuchte sich Lucia schon damals in der Sportakrobatik. Und das mit Erfolg. Sie belegte gleich den ersten Platz beim Ligawettkampf 2015.

Vater Mirco Guthardt erinnert sich: „Wir fuhren morgens zum Wettkampf der Sportakrobaten nach Pfungstadt, direkt im Anschluss nach Limburg zu den hessischen Turnmeisterschaften und sofort zurück nach Pfungstadt zur Siegerehrung. Das war einfach zu viel.“ Sieben Tage die Woche Training, teils erst spät abends daheim und am Wochenende Wettkämpfe, auch das war zu viel für Lucia.

Also entschloss sie sich gegen das Turnen und für die Sportakrobatik. „Es gefiel mir besser, weil es kein Einzelsport ist und man eigene Ideen und Musik einbringen kann“, sagt Lucia. Sie wechselte vom KSV Baunatal zu den Sportakrobaten des SV Harleshausen, wo sie auf höchstem Leistungsniveau trainierte.

Bald wurde Lucias Talent, die zu den größten sportlichen Hoffnungen der Region zählt, auch von höherer Stelle erkannt. In den Herbstferien 2015 folgte sie einer Einladung des Sportinternats ins sächsische Riesa, Kaderstandort und Sitz des Bundestrainers für Sportakrobatik. Nach der Probewoche wollte sie gar nicht mehr zurück, womit sie ihre Eltern vor eine schwere Entscheidung stellte: „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, die Entscheidung nach langen Diskussionen aber unserer Tochter überlassen.“
Nun ist Lucia seit Anfang des Jahres im Sportinternat in Riesa, trainiert dort mit dem Bundestrainer. Der Tag ist durchorganisiert, durch die kurzen Wege bleibt mehr Zeit für Training, zugleich steigen die Erwartungen.
„Dort fährt man nicht zur Deutschen Meisterschaft, um nur teilzunehmen, der Leistungsdruck ist größer“, stellt Sandra Guthardt fest. Das Ziel der Leistungsgruppe ist klar definiert: Nationalmannschaft. Doch Lucia gefällt es gut auf dem Internat: „Heimweh habe ich nicht, auch wenn’s zu Hause natürlich schöner ist“, sagt sie. Tägliche Videotelefonie und die Heimfahrt am Wochenende lindern den Trennungsschmerz, stellen aber auch die Eltern auf eine harte Probe: „Wir sind sehr stolz auf Lucia, aber es ist nicht leicht, die Erziehung aus der Hand geben zu müssen“, gesteht Mutter Sandra.

Text: Peer Bergholter

Quelle: http://www.hna.de/sport/regionalsport/turnen-sti251461/heimweh-keine-spur-6193133.html



Zwei neue Akrobaten im Sportinternat Riesa

Viele werden es bereits wissen, für andere kommt es eventuell überraschend.
Zwei unserer Sportler, Xenia Mehlhaff und Lucia Guthardt sind zwar startberechtigt für die SVH Kassel, leben aber im Sportakrobatik-Internat in Riesa. Lucia ist bereits seit dem 04. Januar 350 Km weit entfernt von uns, Xenia tritt Ihren Umzug zum 01. Februar 2016 an. Ein großer Schritt, eine große Sache, aber sportlich gesehen, die richtige Entscheidung.

Es gibt ca. 250 Internate in Deutschland, also kann das Leben dort ja nicht so schlecht sein, die Nachfrage ist groß. Das Sportinternat Riesa liegt in der Nähe von Dresden und ist von Kassel ca. 350 Km (einfache Strecke) entfernt. Im Internat sind Sportakrobaten, Triathleten sowie Schwimmer untergebracht.
Training findet täglich statt, für die Sportler, die bereits die fünfte Klasse oder weitergehende Klassen besuchen, findet sogar in den ersten beiden Schulstunden "Frühtraining" statt. Es gibt Frühstück, Mittagessen und Abendbrot und eine "Rund um die Uhr"-Betreuung. Besonders gut gefällt Lucia die Nachtschicht-Betreuung. Der "Nachts im Museum-Wächter" ist der Liebling aller Kinder dort.

Ich werde immer mal wieder über Xenia und Lucia berichten. Die beiden teilen sich ein Zimmer. Bettzeit für Lucia ist um 20:00 Uhr, Xenia, da sie älter ist, darf bis um 21:00 Uhr aufbleiben. Obwohl es für Lucia immer etwas schwierig ist, sich an die vorgegebene Zeit zu halten. Das Training endet um 19:30 Uhr, dann fahren alle Sportler gemeinsam zurück ins Internat und bis dann gegessen wurde und man bettfertig ist, ist die 20 Uhr lang lang lang überschritten. Den ersten Geburtstag im Internat gab es auch schon. Am 14. Januar 2016 ist Lucia 9! Jahre alt geworden. Es gab Torte und Pizza, aber pssssst, nicht den Trainern verraten.
Sportlich gesehen macht Lucia tolle Fortschritte. Da darf sie auch mal um Fehler festzustellen, auf den Großen turnen.

Die neue Partnerin des SC Riesa ist Diana Seibel, eine gute Wahl, die beiden harmonieren toll
miteinander und machen schnell Fortschritte.

Ein paar Mal muss Lucia noch allein schlafen, bis endlich ihre lang ersehnte Xenia mit ins Zimmer einzieht. Wir sind gespannt, wie es mit "Hanni & Nanni" weitergeht. Ein bischen soll diese Seite auch Mut machen. Mut für Sportler, die diesen Weg gerne auch gehen möchten, sich aber nicht trauen. Mut für Eltern, die nicht wissen, ob ein Internat die richtige Entscheidung ist...

Wir haben uns dafür entschieden und Folgendes damals dazu gesagt:

"Schicksal ist nie eine Frage der Chance, sondern eine Frage der Wahl!" Es ist nicht irgendeine Macht, die uns in unsere heutige Situation gebracht hat. Unser Lebenslauf und der unserer Tochter, bis zum heutigen Tag analysiert, bringt uns zum heutigen Status Quo. Mit Sicherheit hat es zahllose Punkte gegeben, an denen wir uns auf die eine oder andere Weise entscheiden konnten und mussten. Alles Positive, über das wir uns heute freuen, haben wir uns selbst zu verdanken - allerdings auch alles Negative, das sich aber im besten Fall wieder gutmachen lässt. WIR HABEN EINE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN! Viele Neider und Kritiker werden jetzt die Hände heben, laut aufschreien! Macht das! Wir sind nicht die einzigen Eltern, die aufgrund einer Begabtheit ihrer Kinder vor eine Wahl gestellt werden! Niemals würden wir eine Entscheidung für unsere Kinder treffen, die ihnen schaden würde! Einen Weg zurück gibt es immer, aber ihn nie gegangen zu sein lässt dich dein Leben lang nicht mehr ruhig schlafen und immer wieder nachdenken. Triffst du eine Entscheidung, weißt du nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren, ob es die richtige war. Triffst du keine Entscheidung wirst du dich ein Leben lang fragen, was wäre wenn gewesen...
Wir werden Lucia jedes Wochenende abholen, das ist uns sehr wichtig. Es sei denn es sind Wettkämpfe, dann fahren wir natürlich quer durch Deutschland, um sie dort anfeuern zu können. Wenn sich alles ein wenig eingespielt hat gibt es auch die Möglichkeit, dass die Kinder zu zweit mit dem Zug fahren, da bin ich aber nocht nicht so überzeugt von. Und wenn Xenia erst einmal da ist, dann halbieren sich die Fahrten und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid. Jetzt erstmal heißt es freitags 5 Std. Fahrt voller Freude und sonntags 5 Std. Fahrt voller Traurigkeit. Aller Anfang ist schwer. Aber die Erfahrungen die Du machst bringen dich weiter und die kann dir auch keiner mehr nehmen.

Quelle: http://www.sportakrobatik-svhkassel.de/das-leben-im-internat.html



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