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"Vorsorge"- ein aktuelles Thema mit der Notarin Barbara Müller

Was ist eigentlich, wenn morgen etwas passiert? Ein Unfall oder eine plötzliche Erkrankung, die dazu führt, dass man selbst nicht mehr handeln und Entscheidungen treffen kann. Wer regelt die Vermögensangelegenheiten, wenn man handlungsunfähig im Krankenhaus liegt? Wer verhandelt mit Banken und Institutionen und Behörden? Wer bestimmt die ärztliche Behandlung? Fragen über Fragen... Die Notarin Frau Müller besuchte uns am Montag, 6. Februar 2012 im Vereinshaus und informierte uns über das Thema "Vorsorge", was beachtet werden sollte und erklärte aus der notariellen Praxis, was passieren kann, wenn man nicht ausreichend und richtig vorgesorgt hat.. Es war ein sehr informativer und lehrreicher Nachmittag und Dank einiger Erklärungen konnten Unsicherheiten bereinigt werden.



Teeverkostung mit Herrn Kaldasch

Cistus ist ein uraltes, unscheinbares Heilkraut für Körper, Geist und Seele. Der rosablühende Jungbrunnenstrauch, bei uns auch als Zistrose bekannt, wächst als niedriger, stark aromatisch duftender Strauch, der vorrangig in den magnesiumhaltigen Erden des mediterranen Südeuropas beheimatet ist. Früher befand er sich in den meisten mitteleuropäischen Klostergärten, wo er auch als Stärkungsmittel geschätzt wurde. Nach dem er lange Zeit in Vergessenheit geraten war, haben jüngere wissenschaftliche Untersuchungen sein verborgenen Heilvermögen wieder ans Licht gebracht. Als Tee ist Cistus drei Mal gesünder als grüner Tee. Und dies wollten die Senioren des Seniorentreffs auskosten. Am Montag, 30.Januar 2012 besuchte uns im Vereinshaus  Herr Kaldasch mit diesem Heiltee, der schon in der Antike für Schönheit und Heilung begehrt war. Während uns Herr Kaldasch einiges vom Cistus erzählte, probierten wir den Cistus incanus und dessen Winteredition mit Zimt verfeinert. Einen Unterschied haben wir bemerkt: während der Eine im Geschmack sehr würzig war, ähnelte der Andere dem Schwarztee. Jeder hatte sein eigenes Empfinden gegenüber diesem Tee. Der Nachmittag war geschmackvoll und abwechslungsreich, auch haben wir wieder viel Wissenswertes erfahren können.



Besichtigung der gläsernen Produktion

Seit 1914 gibt es in Riesa die Teigwarenfabrik. In den letzten 20 Jahren wurde darin viel verändert: moderne Technik, eine neue Produktionshalle, ein Einkaufsmarkt, ein Restaurant, ein Museum, ein Kochstudio.... Auch die Besichtigung mit den einzelnen Produktionsabschnitten ist möglich und das wollten wir uns einmal ganz genau anschauen. Die Senioren des Seniorentreffs trafen sich am Donnerstag, 26.01.2012 um 11:30 Uhr im Nudelcenter, um an einer Führung teil zunehmen. Die Mitarbeiterin Frau Lehmann begrüßte uns mit einem kleinen Geschenk und führte uns ins Kino, wo sie viel Wissenswertes und Interessantes von der Herstellung bis zur fertigen Produktion erzählte. Gleichzeitig schauten wir uns einen kleinen Film an. Danach mussten wir uns verkleiden. Jeder bekam einen Kittel, eine Haube und los ging die Betriebsbesichtigung.Wir sahen wie der Nudelteig durch die Matrize gedrückt und lange Spagetti herauskamen. Diese wurden in einer Art Trommel bei 80°C getrocknet, anschließend auf die normale Länge geschnitten und in Tüten verpackt. Nach dieser Führung bekam jeder von uns ein Nudelnest und unser Hunger verstärkte sich, denn es war Mittagszeit. Im Restaurant "Makkaroni" bestellten wir ein Gericht a lá carte und ließen uns die Nudel schmecken. Es war ein sehr erlebnisreicheer Vormittag. Viele Neuigkeiten erfuhren wir über das Werk und die Nudel selbst. "Nudeln machen glücklich" - so steht ein Slogan an der Wand des Museums. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Nudeln geben Glückshormone frei!!! Also, auf die Nudel los!



Gesundheitstag mit dem Sanitätshaus Hetke & Sengewitz

"Das Alter hat viele Gesichter; auch vor möglichen Einschränkungen und Hilfsbedürftigkeit verschließen wir nicht die Augen" (Prof. Dr. Ursula Lehr,Bundesministerin a.D.)

Am Montag, 16. Januar 2012 trafen sich die Senioren des Seniorentreffs im Vereinshaus zum Gesundheitstag, denn Frau Wagner vom Sanitätshaus Hetke&Sengewitz besuchte uns.Frau Wagner stellte uns einige Hilfsmittel im alltäglichen Leben vor. Sie zeigte uns die Funktion und Vorteile eines Rollators. Auch für das Bad und die Toilette gibt es eine Anzahl von Dingen, die älteren Menschen eine kleine Hilfe sind, um nicht ganz eingeschränkt sein zu müssen - einen Hocker für die Dusche oder ein Lift für die Badewanne. Damit man mit geschwollenen Füßen auch einen bequemen Sitz im Schuh hat, präsentierte Frau Wagner einen Hausschuh, der bis zur Sohle geöffnet werden kann und so das Anziehen ermöglicht. Es gibt noch viele Möglichkeiten, um im Alltag zurecht zu kommen. Vielen sind diese Hilfsmittel nicht bekannt oder meinen diese nicht zu brauchen - aus diesem Grund werden wir Frau Wagner gern noch einmal einladen.                       



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