Seniorentreff News
Vorstellung News Termine Galerie
Kontakt
zurück zur Übersicht
News im Überblick
Buchlesung

Am Montag, 10.10.2011 besuchte uns Frau Kaufmann von der Stadtbibliothek und las aus dem Tagebuch eines Hundes von Jurij Brezan. 1916 war Jurij Brezan in Räckelwitz (Lausitz,Kreis Kamenz) geboren und war ein bedeutender sorbischer Schriftsteller. Er schrieb Romane, Erzählungen und Kinderbücher in obersorbisch und auch in deutsch. Insgesamt wurden seine Bücher in 25 Sprachen übersetzt und eines seiner bekanntesten Werke ist "Der Gymnasiast".  Jurij Brezan blickt in seinem Tagebuch tief in die Seele des kleinen und verlassenen Dackels namens Kifko. Kifko ist im Grunde ganz zufrieden mit seinem Leben. Nachdem er seine Familie wechseln musste und sein Heimweh überwunden hat, vergeht kein Tag, an dem er nicht neue Erfahrungen macht und neue Abenteuer zu bestehen hat. Vieles bewegt der kleine Schelm in seinem Kopf, ist er doch nicht nur der mutigste Hund weit und breit, sondern auch offensichtlich der klügste, liebste und zärtlichste.

Das Buch "Hunds Tagebuch" ist eine originelle, humorvolle Idee von Jurij Brezan und ein Lesespaß für Alt und Jung.



Besuch in der Salzgrotte

Am Dienstag, 27.09.2011 fuhren 7 Senioren des Seniorentreffs mit dem Zug nach Dresden und besuchten dort die Salzgrotte.

Seit Jahrtausenden nutzen die Menschen die natürliche Heilwirkung des Salzes zur Unterstützung bei verschiedenen Krankheiten und zur Entspannung. Heute werden diese Erkenntnisse aus der Antike durch Aufenthalte an der Nordsee, am Toten Meer und in tieferen Höhlen natürlicher Salzgrotten angewandt. Die Salzgrotte in Dresden, gebaut aus den uralten Salzsteinen des "Himalajas", ist diesen Naturgegebenheiten nachempfunden. Bei jedem Aufenthalt in der Grotte spürt man die Wirkung der Mineralien und Mikroelemente des Salzes.

Unsere Senioren genossen 45 Minuten lang diesen Erholungseffekt auf einem Liegestuhl bei gedämpftem Licht und angenehmer Entspannungsmusik. Um auch das Salz direkt am Körper spüren zu können, liefen sie über grobkörniges Salzgranulat. 

Nach dem wohltuenden Aufenthalt in der Salzgrotte gingen die Senioren in die Dresdner Innenstadt und bummelten durch die Geschäfte. Bei  Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war dies ein toller und erholsamer Tag.



Buchlesung

Am Montag, 26.09.2011 wurde uns im Vereinshaus ein Buch von einem Mitarbeiter der Stadtbibliothek vorgestellt. Wir hatten die Wahl zwischen einer Geschichte aus dem Hundeleben oder dem Familienleben und entschieden uns für das Buch "Salve Papa" von Wladimir Kaminer.

Wladimir Kaminer ist 1967 in Moskau geboren und durch seine Erzählbände "Russendisko" und "Militärmusik" bekannt geworden. 1990 kam er nach Berlin und erhielt ein humanitäres Asyl. Noch vor der Wende bekam er kurzfristig die Staatsbürgerschaft der DDR und damit danach automatisch die bundesdeutsche Staatsbürgerschaft.

In "Salve Papa" widmet sich Wladimir Kaminer dem Familienalltag. Er erzählt skurrile und absurde Geschichten seiner beiden Kinder und beschreibt sein eigenes Leben in 2 Konstanten bestimmt: dem Versagen des Schulsystems und dem Versagen der Eltern. Aber auch abenteuerliche Erlebnisse mit seinen Berliner Freunden und Bekannten, er interpretiert den Generationsvertrag, erzählt von chaotischen Kindergeburtstagen oder seltsamen Mitbewohnern. Manchmal schweift er in seine eigene sozialistische Kindheit zurück. Wladimir Kaminer schreibt die Freuden des Lebens auf hinreißend komischer Weise, da wird das Lesen und Zuhören aufgelockert und nicht langweilig.



Dinosaurier - gegen uns seht ihr alt aus!

Am Mittwoch, 21.09.2011 trafen sich 9 Senioren des Seniorentreffs am Vorplatz des Riesaer Kinos. Bei Kaffee und Kuchen lief ein Filmklassiker der älteren Generation, indem die skurrilen, schrulligen, aber immer liebenswerten Charaktere zu Kräften kommen und triumphieren. Älterwerden heißt nicht unbedingt Erwachsen werden! Die pensionierte Lehrerin Lena Braake wurde von ihrer Bank übers Ohr gehauen, sie musste ihr kleines Häuschen verlassen und in ein trostloses Altenheim ziehen. Dort weckte sie die Aufmerksamkeit des mit allen Wassern gewaschene Schlitzohr Johann Schneider. Er eilt ihr mit nicht ganz legalen Plänen für einen Rachefeldzug mit allen Heiminsassen zur Unterstützung. Und ihnen gelingt es tatsächlich das verlorene Geld dutzendfach zurückzugewinnen. Der Regisseur Leander Haußmann schafft es mit DINOSAURIER eine unterhaltsame Komödie wie auch ein schönes Bild vom Lebensmut im hohen Alter zu produzieren. Diese Gaunerkomödie der Generation unterhält und trifft den Zeitgeist!



| Seite 1 | | Seite 2 | | Seite 3 | | Seite 4 | | Seite 5 | | Seite 6 | | Seite 7 | | Seite 8 | | Seite 9 | | Seite 10 | | Seite 11 | | Seite 12 | | Seite 13 | | Seite 14 | | Seite 15 | | Seite 16 | | Seite 17 | | Seite 18 | | Seite 19 | | Seite 20 | | Seite 21 | | Seite 22 | | Seite 23 | | Seite 24 | | Seite 25 | | Seite 26 | | Seite 27 | | Seite 28 | | Seite 29 | | Seite 30 | | Seite 31 | | Seite 32 | | Seite 33 | | Seite 34 | | Seite 35 |