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Das Geschenkewürfeln

Weihnachtsgeschenke sind Geschenke, die traditionell anlässlich des Weihnachtsfestes im Freundes- und Familienkreis verteilt werden und damit seine Aufmerksam, sein Vertrauen und seine Liebe schenkt. Die Tradition, sich an Weihnachten zu beschenken, lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Heute haben sich für die Übergabe der Geschenke  in verschiedenen Ländern und Regionen unterschiedlcihe Bräuche herausgebildet. Im Seniorentreff zum Beispiel werden die Geschenke in einer geselligen Runde erwürfelt. Am Montag, 3.12.12 trafen sich die Senioren des Seniorentreffs im Vereinshaus zum 6-jährigen Bestehen des Treffs. Zu diesem Anlass wurde auf die Mitglieder und dem Seniorentreff mit einem Glas Sekt angestoßen. Kaffee und Stolle, Weihnachtsmusik, der geschmückte Weihnachtsbaum und Tannenduft versprühten Weihnachtsstimmung im Raum. Auf dem weihnachtlich gedeckten Tisch standen Geschenke in verschiedenen Farben und Formen, von groß bis zierlich klein war alles dabei. Jeder konnte sich schon sein Geschenk aussuchen, aber ob er es auch bekam, lag an dem Würfel. Bei einer gewürfelten sechs konnte jeder ein Geschenk an sich nehmen, bis alle verteilt waren. Da passierte es, dass sein ausgewähltes Geschenk schon einen anderen Besitzer hatte. Nun begann das eigentliche Spiel und die Geschenke wanderten hin und her. Bei wieder einer gewürfelten sechs musste das Geschenk getauscht werden, bei einer eins konnte man tauschen, bei einer drei wanderten die Geschenke nach links und bei einer vier nach rechts. Der Eine freute sich, endlich sein ausgesuchtes Geschenk vor sich zu haben, plötzlich hatte es der NAchbar und war wieder weg. Eine Stunde lang wurde gewürfelt, hin und her geschoben, fest gehalten und losgelassen. Danach klingelte der Wecker und jeder konnte sein GEschenk auspacken und sich daran erfreuen. Es war ein ungewöhnliches, aber lustiges Schenken, es wurde viel gelacht und wir hatten Spaß dabei. Das Wichtigste in einer geselligen Runde ist Spaß und Freude zu haben.



Ein vorweihnachtlicher Nachmittag mit dem sächsischen Polizeiorchester

Das sächsische Polizeiorchester ist ein sinfonisches Blasorchester. Dem Dirigenten stehen 36 Musiker zur Verfügung, darunter sind Holz-, Blechblas-, Schlaginstrumente und eine Rhythmusgruppe. Das Orchester gibt Konzerte zu verschiedenen Anlässen. Am Donnerstag, 29.11.2012 gastierten sie in der Stadthalle "Stern" zu einem Weihnachtskonzert und luden alle Seniorinnen und Senioren herzlich ein. Auch 10 Senioren des Seniorentreffs waren mit dabei. Gegen 14:00 Uhr wurde eingelassen und zu den Plätzen gewiesen. Zum Kaffee gab es ein Stück Stolle. 14:30 Uhr eröffnete Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer das Konzert. Der Dirigent hob seinen Taktstab und dann ging es los... Die Musik wurde leiser und der Redner erzählte eine Weihnachtsgeschichte.Danach wurden weihnachts- und winterliche Musik gespielt: von Hänsel und Gretel bis Aschenbrödel und vom Nussknacker hin zur Schlittenfahrt. Zwei Spieler sangen live den Schneewalzer, bei dem mitgesungen und geschunkelt wurde. Ein Erzähler erzählte eine lustige Weihnachtsgeschichte unterbunden mit Musik. Zum Schluss kamen die bekannten Weihnachtslieder, bei denen mitgesungen wurde.Die Zeit verging so schnell, denn gegen 16:00 Uhr verkündete der Redner das Ende des Konzertes. Sie spielten noch rhythmisch schwungvolle Lieder. Danach wurde Beifall geklatscht und als die Musiker schon ihre Notenbücher zu klappten,hallte ein "Oooo..." durch den Saal und sie spielten noch eine kleine Zugabe. Danach gingen sie von der Bühne. Die Senioren des Seniorentreffs blieben noch sitzen und verspürten ein Hauch von Weihnachten. Es war ein wunderschöner Nachmittag zum Singen, Schunkeln und mit weihnachtlicher Vorfreude.Als wir nach draußen kamen, fielen Schneeflocken vom Himmel.



Wir basteln Weihnachtsgestecke

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit werden Adventsgestecke oder Kränze auf den Tisch gestellt und zu jedem Adventssonntag eine Kerze angezündet. Der Adventskranz wurde 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808-1881) eingeführt. Der Erzählung nach, nahm der Hamburger sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in ein altes Bauernhaus und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen. Jeden Tag wurde nun eine Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Aus dem traditionellen "Wichernschen Adventskranz hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt, der heute in verschiedenen Farben und mit viel Dekoration geschmückt ist. Die ursprüngliche Symbolik des Kranzes ist die Zunahme des Lichtes als Ausdruck der steigenden Erwartung der Geburt Jesu Christi,der im christlichen Glauben als "Licht der Welt" bezeichnet wird. Am Montag, 16. November 2012 trafen sich die Senioren des Seniorentreffs, um Weihnachtsgestecke und Kränze für das Schmücken des Vereinshauses zu gestalten. Zur Auswahl standen Körbe in verschiedenen Formen und GRößen und gebundene Kränze, sowie Tannengrün, Kerzen und viel schmückendes Zubehör. Nach ersten kleinen Startschwierigkeiten nahm sich jeder ein Gefäß, bestückte dies mit Tannengrün und dedorierte es nach Herzenslust. Ca.eine Stunde später war das Vereinszimmer mit vielen verschiedenen und wunderschönen Tischschmuck ausgestattet. Gegen 14:30 Uhr besuchten unsSchüler der Mittelschule "Am Sportzentrum" und führten ein kleines Programm mit Sketschen aus dem  Leben auf.



Unser Besuch in der JVA Waldheim

Wird Waldheim erwähnt, denkt man sofort an die Haftanstalt. Sie war das größte Zuchthaus Sachsen und ist mit fast 300 Jahren eines der ältesten Europas. 1271 wurde diese als Burganlage urkundlich erwähnt und 1404 zu einem Augustinerkloster umgewandelt. 1716 lies August der Starke das inzwischen umgebaute Jagdschloss zu einem Zucht-, Armen- und Waisenhaus errichten. Fast 100 Jahre später wurde es ein reines Zuchthaus. Der prominenteste Gefangene war Karl May, er saß von 1870 bis 2.Mai 1874 und hatte eine lange Liste von Verstößen. Heute ist es eine  Justizvollzugsanstalt mit 408 Plätzen , davon 20 im offenen Vollzug und dient der Inhaftierung männlicher Erststraftäter. Die Senioren des Seniorentreffs wollten einmal das Gafängnis von innen erkunden und so besuchten wir am Mittwoch, 10. Oktober 2012 das Strafvollzugsmuseum. Voller Spannung standen wir vor dem grünen Eingangstor. Nach der Anmeldung öffnete sich die Tür und wir wurden eingelassen. Mit gemischten Gefühlen und viel Respekt traten wir in einen Vorraum. Uns begrüßte ein uniformierter Beamter und bat uns Handys, Waffen und Drogen abzugeben. Unsere Taschen wurden eingeschlossen und die Personaldokumente in Besucherausweise umgetauscht. Der Beamte teilte uns mit, da wir nur das Museum besuchen, brauchen wir nicht auf Waffen oder derartige Schmuggelgegenstände durchleuchtet werden. Nach einer kleinen Belehrung betraten wir die Schleuße und es öffnete sich die Tür auf den Hof. Dort stellte sich Herr Kreif vor, der mit seiner Begleiterin den Rundgang führte. Herr Kreif erzählte uns zu Beginn die historische Geschichte der JVA und es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Im Museum sahen wir Gefängniszellen von heute und damals, wie der Vollzugsalltag ablief und der heutige Vollzug aussieht. Der Rundgang im Museum rief immer mehr Fragen auf, das unsere Zeit eigentlich gar nicht reichte. Langsam gingen wir zum Ausgangspunkt zurück, tauschten unsere Ausweise, nahmen die Taschen, bedankten uns für die vielen interessanten Informationen und verabschiedeten uns mit einem Tschüss. Die Tür schloss sich hinter uns und der Eine oder Andere sieht das Bild des Knastlebens mit anderen Augen. In der "Schlossklause" liesen wir uns ein leckeres Essen servieren und schmecken. Danach liefen wir zum Obermarkt, wo  Albrecht Bergmann mit einer Napoleonausstellung auf uns wartete. Am 6. MAi 1813 zieht Napoleon mit seinem Heer durch Waldheim und übernachtete im Haus eines Schneiders, welches heute seinen Namen trägt. Um diese historischen Ereignisse erlebbar machen zu können, eröffnete Herr Bergmann eine Ausstellung mit ,zum Teil, originalen Fundstücken aus dieser Zeit. Nach diesen kleinen Einblick in die Napoleonzeit, verabschiedeten wir uns. In einem Café tranken wir eine Tasse Kaffee und fuhren dann mit viel Erfahrung und interessanten Informationen im Gepäck nach Riesa zurück.



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