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Unser Besuch in der JVA Waldheim

Wird Waldheim erwähnt, denkt man sofort an die Haftanstalt. Sie war das größte Zuchthaus Sachsen und ist mit fast 300 Jahren eines der ältesten Europas. 1271 wurde diese als Burganlage urkundlich erwähnt und 1404 zu einem Augustinerkloster umgewandelt. 1716 lies August der Starke das inzwischen umgebaute Jagdschloss zu einem Zucht-, Armen- und Waisenhaus errichten. Fast 100 Jahre später wurde es ein reines Zuchthaus. Der prominenteste Gefangene war Karl May, er saß von 1870 bis 2.Mai 1874 und hatte eine lange Liste von Verstößen. Heute ist es eine  Justizvollzugsanstalt mit 408 Plätzen , davon 20 im offenen Vollzug und dient der Inhaftierung männlicher Erststraftäter. Die Senioren des Seniorentreffs wollten einmal das Gafängnis von innen erkunden und so besuchten wir am Mittwoch, 10. Oktober 2012 das Strafvollzugsmuseum. Voller Spannung standen wir vor dem grünen Eingangstor. Nach der Anmeldung öffnete sich die Tür und wir wurden eingelassen. Mit gemischten Gefühlen und viel Respekt traten wir in einen Vorraum. Uns begrüßte ein uniformierter Beamter und bat uns Handys, Waffen und Drogen abzugeben. Unsere Taschen wurden eingeschlossen und die Personaldokumente in Besucherausweise umgetauscht. Der Beamte teilte uns mit, da wir nur das Museum besuchen, brauchen wir nicht auf Waffen oder derartige Schmuggelgegenstände durchleuchtet werden. Nach einer kleinen Belehrung betraten wir die Schleuße und es öffnete sich die Tür auf den Hof. Dort stellte sich Herr Kreif vor, der mit seiner Begleiterin den Rundgang führte. Herr Kreif erzählte uns zu Beginn die historische Geschichte der JVA und es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Im Museum sahen wir Gefängniszellen von heute und damals, wie der Vollzugsalltag ablief und der heutige Vollzug aussieht. Der Rundgang im Museum rief immer mehr Fragen auf, das unsere Zeit eigentlich gar nicht reichte. Langsam gingen wir zum Ausgangspunkt zurück, tauschten unsere Ausweise, nahmen die Taschen, bedankten uns für die vielen interessanten Informationen und verabschiedeten uns mit einem Tschüss. Die Tür schloss sich hinter uns und der Eine oder Andere sieht das Bild des Knastlebens mit anderen Augen. In der "Schlossklause" liesen wir uns ein leckeres Essen servieren und schmecken. Danach liefen wir zum Obermarkt, wo  Albrecht Bergmann mit einer Napoleonausstellung auf uns wartete. Am 6. MAi 1813 zieht Napoleon mit seinem Heer durch Waldheim und übernachtete im Haus eines Schneiders, welches heute seinen Namen trägt. Um diese historischen Ereignisse erlebbar machen zu können, eröffnete Herr Bergmann eine Ausstellung mit ,zum Teil, originalen Fundstücken aus dieser Zeit. Nach diesen kleinen Einblick in die Napoleonzeit, verabschiedeten wir uns. In einem Café tranken wir eine Tasse Kaffee und fuhren dann mit viel Erfahrung und interessanten Informationen im Gepäck nach Riesa zurück.



Teeverkostung

Seit Ende September hält der Herbst Einzug, die Blätter färben sich bunt, fallen von den Bäumen und das Wetter wird auch immer ungemütlicher. Da kuschelt man sich zu Hause unter eine mollige Decke und gönnt sich einen heißen Tee. Es gibt unendlich viele Sorten und damit die Auswahl nicht zu schwer fällt, wurde Frau Müller zu einer Teeverkostung eingeladen. Frau Müller betreibt in Großenhain ein Teelädchen und brachte jede Menge Tee in Tüten oder schön verpackt mit. Sie lies uns einen Früchte-, einen Roibusch- und einen Kräutertee probieren. Wir erfuhren einiges über den Anbau, Herkunft und Verarbeitung des Tees, auch über die richtige Brühzeit klärte uns Frau Müller auf. Zum Schluss wurde ihr "Laden" eröffnet und es konnte viel Tee oder ein Präsent gekauft werden. 



Eine kosmetische Beratung, die verzaubert

Kosmetik drückt die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Schönheit unseres menschlichen Körpers aus. Mit bestimmten Substanzen reinigen, stabilisieren, vitalisieren, deodorieren oder parfümieren wir unsere Haut- das funktionell vielseitigste Organ. Eine Vielzahl von kosmetischen Produkten zielen darauf ab, die Alterung weniger sichtbarer zu machen, dadurch steigert sich das Lebensgefühl und bringt unsere Geltung zum Ausdruck. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kosmetika anzuwenden, aber welche Farbe und welcher Typ bin ich eigentlich? Diese Frage stellen wir uns und haben aus diesem Grund am Montag, 1. Oktober 2012 die Visagistin Frau Anett Kinner zu einer kosmetischen Typberatung eingeladen. Frau Kinner ist seit 20 Jahren selbstständig, berät Frauen und Männer, die frischer aussehen, gesünder essen und leben möchten. Während Frau Kinner ihren Arbeitsplatz aufbaute, wurde sie gefragt, ob sie  mit Tüchern arbeitet, denn so stellten wir uns diese Beratung vor. Nach einer Vorstellung zu ihrer Person und ihrer Arbeit, beantwortete sie diese Frage... Früher wurde durch Umhängen von Tüchern der Frühling-, Sommer-, Herbst - und Wintertyp bestimmt. Heute ist dies nicht mehr so streng. Da stellt man sich vor dem Spiegel und kleidet sich so, wie man sich fühlt und was ihm gefällt. Frau Kinner hatte dennoch einen Sack voll Tücher mit und hängte diese zum Vergleich des Typs einmal um. Der jeweilige Typ hat mehrere Farben, aber diese passten nicht immer zur Person. Und so merkten wir schon, dass eine Beratung mit farbigen Tüchern nicht mehr so verlässlich ist. Die Frau im Alter zieht meist dezente Farbe an, obwohl ein bunter Akzent nicht fehlen darf und man sich ruhig mal trauen sollte.Nach dieser interessanten und sehr aufschlussreichen Farbberatung, ging es an die Haut. Die HAut schlafft im Alter und bekommt Falten. Mit guten Produkten kann man sich verzaubern lassen.Frau Kinner suchte sich eine Person und wendete eine Liftingcreme an, wo nicht nur unsere Testperson, sondern auch wir Zuschauer , im wahrsten Sinne des Wortes, verzaubert wurden.Mit einem Mal wurden die Augen größer und begannen zu strahlen. Mit einer Tönungscreme, dezenten Lidschatten und Lippenstift war die Verwandlung perfekt. Wir waren sichtlich erstaunt und unser Model begeistert.  Fazit:die richtige Pflege,die wohlfühlende Farbe und schon ist oder fühlt man sich verzaubert.



Ein Besuch in der Buschmühle

Ein Artikel aus der Zeitung über die Buschmühle in Niederau weckte unser Interesse, einmal das Ausflugslokal zu besuchen. 1750 wurde die Buschmühle gegründet, ursprünglich an der Straße von Oberau nach Gohlis gelegen. 1769 wurde diese das erste Mal auf Grund eines Wolkenbruchs weggeschwemmt, aber wieder aufgebaut. 30 Jahre später zerstörte Hochwasser die Mühle und ein Neubau an der heutigen Stelle entstand. 1992 kaufte Familie Hientzsch die Mühle , restaurierte sie und eröffnete ein Jahr später ein Restaurant mit Pension.Das Familienunternehmen läuft hauptsächlich durch Familienfeiern und Veranstaltungen,so ist die Entertainerin Dorit Gäbler schon seit 20 Jahren Stammgast. Der Gondelteich ist eine Attraktion und lädt bei schönem Wetter ein, mit dem Boot zu schippern. Am Mittwoch, 12. September 2012 fuhren die Senioren des Seniorentreffs nach Niederau und besuchten die Buschmühle. Versteckt und mitten im Wald gelegen, befindet sich das Ausflugslokal. Ein Pfad führte uns vom Parkplatz nach unten ins Tal, wo  idyllisch sich die Mühle befindet. Auf dem Teich ankerte das Piratenschiff "Black Pearl"- aber von Piraten keine Spur, statt dessen begrüßte uns die Müllerin Katharina recht herzlich und lud uns in ihr elegant-rustikales Lokal ein. Sie stellte sich vor und erzählte über das 20-jährige Familienunternehmen. Danach wählte sich jeder zwischen Fisch, Rind, Geflügel bis hin zu schwedischen Gerichten ein leckeres Essen aus. Nach dem wir uns gestärkt hatten, war ein Spaziergang um den Teich oder eine Gondelfahrt geplant, aber der Regen der vergangenen Nacht weichte alles auf. So beschlossen wir spontan einen Bummel in Meißen. Dort tranken wir eine Tasse Kaffee und fuhren wieder nach Riesa. Trotz des bewölkten Wetters, erlebten wir einen wunderschönen Tag und erfahren immer wieder, das in unserer Umgebung schöne Ausflugsziele versteckt sind.



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