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Unterwegs auf dem Jacobsweg

Als Jacobsweg wird der Pilgerweg zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. Der eigentliche Jacobsweg befindet sich in Spanien, in Frankreich verzweigt er sich und führt als kleine Kulturrouten unter anderem auch durch Deutschland. 1993 wurde der spanische Hauptweg in das UNESCO Kulturerbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die 4 französischen Wege diesen Titel. Seit den 70er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jacobsweg einen großen Aufschwung erlebt und es werden von Jahr zu Jahr mehr Pilger. Das Ziel der Pilgerer ist die Kathedrale in Santiago de Compostela, in dem die Gebeine des Apostels in einem Schrein liegen sollen. Am Montag, 03. September 2012 besuchte  Dr. Hahmann die Senioren des Seniorentreffs und erzählte die wahre Geschichte eines Riesaers, der sich mit seiner Stute auf den Weg nach Spanien begab. Aussschlaggebend war ein Buch, das den Pilgerweg beschrieb. Und so machte sich am 14. April 2007 Joachim Hamann mit seiner Stute "Cora" auf den Pilgerweg. Entlang dem "Ökumenischen Pilgerweg" erlebte er Gute wie Schlechte Zeiten. Regenwetter und Hitze, Cora scheuerte sich, verlor ihr Eisen, Herr Hamann musste sich ein Fahrrad kaufen und brach sich auch noch das Bein. Bis Pamplona schaffte er alle Hürden und 2000 Kilometer, danach kehrte er um und fuhr zurück nach Riesa. Trotz vieler gesammelter Stempel in seinem Pilgerausweis, hatte er sein Ziel nicht erreicht und so versuchte er es noch einmal. Er fuhr mit dem Auto nach Frankreich und pilgerte mit dem Fahrrad zur Kathedrale von Santiago de Compostela in Spanien. Ein interessanter Vortrag, der alle zum Erstaunen brachte, wenn man einen Willen hat, diesen auch erreichen kann- egal wie lange dieser dauert!



Unser zauberhaftes Sommerfest

Seit Tagen schon liefen die Vorbereitungen und Heimlichkeiten für das diesjährige Sommerfest. Am Mittwoch, 22. August 2012 war es dann endlich soweit. Mit Freude und voller Erwartungen trafen sich die Senioren des Seniorentreffs im Vereinshaus. Eröffnet wurde mit einem Sektanstoß, bevor wir bei einer Tasse Kaffee und leckeren Kuchen in gemütlicher Runde beisammen saßen. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns, es war sonnig, aber nicht mehr so heiß wie die Tage zuvor und so nutzten wir die Terrasse für einen Plausch im Freien. Um die Zeit zum eigentlichen Programm zu überbrücken, unternahmen wir eine Kreuzfahrt auf der Elbe mit der Unsinkbar II, bei der sich die Pauschaltouristen nicht gerade erholen konnten. Gegen 15 Uhr verzauberte Thomas Born die Senioren mit etwas Normalen oder Verrückten. Der Zauberer kam mit seinem kleinen Wagen in das Vereinszimmer und zog aus den Blusen der Senioren Geldstücke, welche er in einen Eimer hinein klimpern lies. Da ist doch kein Geld drin! - Schaute eine Seniorin überzeugend in den Eimer und war sprachlos, als sich wirklich Münzen darin befanden. Der ZAuberer bezog die Senioren mit ein, holte sie nach und nach mit nach vorn und zauberte mit ihnen gemeinsam. Alle schauten genau hin, ob man ihn auf die Schliche kommt und irgendein Trick erkennen kann...- aber das ist ein Profi! Selbst das sich ein einzelner Ball in der HAnd verdoppelte, blieb unbemerkt. Einer Seniorin ist nicht aufgefallen, dass ihr die Armbanduhr gestohlen wurde, sie war nur verblüfft, als sie diese als Geschenk zurück erhielt. Die ZAuberschüler wurden mit einem Luftballon in Form eines Hundes, Vogels oder einer MAus beschenkt und belohnt. Zum Schluss zauberte unser GAst aus einem Küchenpapier ein echtes wuscheliges Kaninchen- wie es ein richtiger Zauberer halt macht.NAch einer Stunde war leider der Höhepunkt zu Ende, aber was bleibt ist eine tolle Erinnerung... und die Frage: Wie hat er das nur gemacht? NAchdem wir versuchten diese Frage halbwegs zu beantworten, waren die Bratwürste und Steaks gegrillt und das Buffet mit verschiedenen Salaten und Soßen eröffnet. Die Zeit verflog so schnell und das Sommerfest war am Ende. Alle packten noch an und räumten auf, bevor wir uns verabschiedeten und nach Hause gingen. Es war ein wunderschöner Tag, der uns so verzauberte, dass wir noch lange daran denken werden.



Ein Ausflug ins Schloss Weesenstein

1801 schreibt ein Reisegast in seinem Bericht: "Weesenstein liegt nicht so einfach, aber stolzer und überraschender." Diesen Eindruck verspürten auch die Senioren des Seniorentreffs am Montag, 06. August 2012, als wir mit den vereinseigenen Bussen nach Weesenstein fuhren, um das Schloss zu besichtigen. In Meißen legten wir einen Zwischenstop ein. In einer "alten Schmiede" der Gaststätte "Zum goldenen Anker" sitzend, stärketen wir uns mit einem leckeren Mittagessen, bevor wir unsere Fahrt nach Weesenstein fortsetzten. Am Ziel angekommen, erhob sich auf einem Felssporn über dem Müglitztal das Schloss. Um vieles über das Schloss in Erfahrung zu bringen, buchten wir eine Führung. Zu Beginn wurde uns die Bauweise erklärt, denn man baute von oben nach unten.So befinden sich Festsaalarchitektur im Dachgeschoss, Pferdeställe in der fünften Etage, darunter Kellergewölbe und noch eine Etage tiefer die herrschaftlichen Wohnräume.Der Turm, das älteste Bauwerk, befindet sich 5 Etagen über den Jahrhunderte später gebauten Wintergarten. Ursache für diese Bauweise ist die eigentümliche Verwachsung von Baukörper und Felsen. Von außen wird das Bauwerk bis zu Talsohle umhüllt, im Inneren zeigt sich der Felsen als roher Stein in Treppenhäusern und Sälen, als Wand oder Fußboden. Mindestens 700 Jahre wurde gebaut und abgerissen, verändert und erhalten, so dass sich in den Mauern Spuren von Gotik bis Klassizismus verbergen. Im Untergeschoss dieser Anlage wurde uns das Lebens-und Wohngefühl König Johann im 18./19. Jahrhundert vorgestellt. Die herrschaftlichen Räume sind mit historisch überkommenen Mobilar, Asseccoirs und wertvollen Tapeten ausgestattet. Das besondere dieser Etage ist die katholische Kapelle des Königs, die um 1850 eingerichtet wurde. Über das Treppenhaus gelangten wir in die Kellerräume der historischen Burganlage. Zum Schluss wurden wir in die Schlosskirche geführt. Die Sonne hatte an diesem Tag wenig Chancen gegen die Regenwolken, so dass wir uns den wunderschön angelegten Park nur von den Schlossmauern anschauen konnten. Im Schlosscafé liesen wir den Tag bei einer Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder einem Eisbecher ausklingen, bevor wir wieder nach Riesa fuhren.



Ein Besuch in der Rolandstadt Belgern

Am Mittwoch,11. Juli 2012 trafen sich 16 Senioren des Seniorentreffs am Vereinshaus, um mit den vereinseigenen Bussen zur Stadtführung nach Belgern zu fahren. Belgern liegt direkt am Elberadweg und ca. 15km vor Torgau. 973 wurde Belgern erstmalig urkundlich erwähnt. Im historisch erhaltenen Stadtkern angekommen, erwartete uns Frau Viecenz vor dem Stadtmuseum. Sie nahm uns mit in die ehemals alte Schmiede, das mit zu den ältesten Hauptgrundstücken der Stadt zählt und erklärte uns einiges zur Stadtgeschichte. Im Museum war eine kleine Ausstellung, die wir uns anschauten, bevor wir uns auf den Marktplatz begaben, um den Roland zu sehen. Der Roland ist ein Standbild eines Ritters mit bloßen Schwert und gilt als Sinnbild der Stadtrechte und Eigenständigkeit der Stadt. 1502 wurde der Roland erstmals erwähnt.1610 trat der aus Sandstein gehauene Roland, anstelle des hölzernen Rolands, mit einer Größe von 5,25m an die linke Seite des Rathauses, welches 1575/78 im Renaissancebau entstand. Auf dem Marktplatz befindet sich auch eine Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule, die 1730 August der Starke errichten ließ. Frau Viecenz führte uns weiter in die Sankt Bartholomäus Kirche, die 1512 von Zisterziensermönche erbaut wurde.  Äußerlich war eine große Wehrkirche im spätgotischen Baustil zu sehen. Beim Eintritt kamen wir in eine Art Vorraum, erst dann in die eigentliche Kirche mit einem dreigeschossigen Altar und zweigeschossigen Emporen aus dem 17. Jhd.  In der Kirche übergab Frau Viecenz Herrn Richter das Wort, der einiges näher erläuterte und uns auf das Pestkreuz am Ausgang hinwies. In diesem Jahr feiern die Belgeraner das 500. Jubiläum der Sankt Bartholomäus Kirche. Am Ende zeigte uns Herr Richter das Nixenkind, ein seltsam eingemauertes Steinbild am Kirchenportal. Niemand kennt deren Bedeutung, wahrscheinlich ein Götzenbild aus uralter Zeit. Damit war unser Besuch in Belgern beendet und wir fuhren nach Dröschkau zum Mittagessen. Dort bedienten wir uns vom Buffet und bezahlten nach Gewicht. Mal etwas anderes, aber sehr zufriedenstellend und empfehlenswert. Nach der Stärkung spazierten wir durch den anliegenden Elbepark. Ausgeruht fuhren wir danach nach Strehla und liesen den Tag mit einem Eisbecher und einer Tasse Kaffee ausklingen, bevor wir uns auf den Heimweg begaben.



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