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Ein Besuch in der Rolandstadt Belgern

Am Mittwoch,11. Juli 2012 trafen sich 16 Senioren des Seniorentreffs am Vereinshaus, um mit den vereinseigenen Bussen zur Stadtführung nach Belgern zu fahren. Belgern liegt direkt am Elberadweg und ca. 15km vor Torgau. 973 wurde Belgern erstmalig urkundlich erwähnt. Im historisch erhaltenen Stadtkern angekommen, erwartete uns Frau Viecenz vor dem Stadtmuseum. Sie nahm uns mit in die ehemals alte Schmiede, das mit zu den ältesten Hauptgrundstücken der Stadt zählt und erklärte uns einiges zur Stadtgeschichte. Im Museum war eine kleine Ausstellung, die wir uns anschauten, bevor wir uns auf den Marktplatz begaben, um den Roland zu sehen. Der Roland ist ein Standbild eines Ritters mit bloßen Schwert und gilt als Sinnbild der Stadtrechte und Eigenständigkeit der Stadt. 1502 wurde der Roland erstmals erwähnt.1610 trat der aus Sandstein gehauene Roland, anstelle des hölzernen Rolands, mit einer Größe von 5,25m an die linke Seite des Rathauses, welches 1575/78 im Renaissancebau entstand. Auf dem Marktplatz befindet sich auch eine Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule, die 1730 August der Starke errichten ließ. Frau Viecenz führte uns weiter in die Sankt Bartholomäus Kirche, die 1512 von Zisterziensermönche erbaut wurde.  Äußerlich war eine große Wehrkirche im spätgotischen Baustil zu sehen. Beim Eintritt kamen wir in eine Art Vorraum, erst dann in die eigentliche Kirche mit einem dreigeschossigen Altar und zweigeschossigen Emporen aus dem 17. Jhd.  In der Kirche übergab Frau Viecenz Herrn Richter das Wort, der einiges näher erläuterte und uns auf das Pestkreuz am Ausgang hinwies. In diesem Jahr feiern die Belgeraner das 500. Jubiläum der Sankt Bartholomäus Kirche. Am Ende zeigte uns Herr Richter das Nixenkind, ein seltsam eingemauertes Steinbild am Kirchenportal. Niemand kennt deren Bedeutung, wahrscheinlich ein Götzenbild aus uralter Zeit. Damit war unser Besuch in Belgern beendet und wir fuhren nach Dröschkau zum Mittagessen. Dort bedienten wir uns vom Buffet und bezahlten nach Gewicht. Mal etwas anderes, aber sehr zufriedenstellend und empfehlenswert. Nach der Stärkung spazierten wir durch den anliegenden Elbepark. Ausgeruht fuhren wir danach nach Strehla und liesen den Tag mit einem Eisbecher und einer Tasse Kaffee ausklingen, bevor wir uns auf den Heimweg begaben.



Unser Ausflug nach Waldheim

Am Mittwoch, 04. Juli 2012 trafen sich 13 Senioren des Seniorentreffs am Vereinshaus, um einen Ausflug nach Waldheim zu starten. Waldheim entstand an der alten Salzstraße und wurde 1198 erstmals urkundlich erwähnt. Zum Schutz der Handelsstraße wurde 1271 eine Burganlage errichtet, welche später als Augustiner Kloster und königlich sächsisches Schloss diente. 1716 wurde dies vom Kurfürst August der Starke in ein Zucht-, Armen- und Waisenhaus umgebaut. Heute befindet sich dort die älteste Haftanstalt Deutschlands. Aus diesem Grund ist Waldheim auch bekannt, aber unser Ziel an diesem Tag war die Waldheimer Gewürz GmbH. Dort angekommen, begrüßte uns Frau Hendrich. Sie stieg in das Familienunternehmen ein und leitet es heute in der 5. Generation. Frau Hendrich erzählte in einem lockeren und sehr interessanten Vortrag einiges über die Geschichte der Firma. So erfuhren wir, dass 1855 Heinrich Robert Bergmann einst mit seiner Zigarrenfirma die "Waldheimer Stumpen" herstellte. Die Firma ging dann an die Söhne über und 1981 wurde die letzte Zigarre produziert. Die Familie Bergmann suchte sich einen neuen Zweig und entschieden sich für die Gewürze. Und so entwickelte sich die Chronik vom Zigarrenblatt zum Lorbeerblatt. Heute befinden sich 90 verschiedene Gewürze im Einzelhandel mit dem geschützten Markennamen "sächsisch herzhaft". Nach diesen Informationen begaben wir uns in den Eingangsbereich und plünderten das Gewürzregal, denn es gab da interessante neue Mischungen, die ausprobiert werden müssen. Danach fuhren wir mit den Bussen in die Stadt zum Rathaus. Im Ratskeller speisten wir zu Mittag, bevor wir von Frau Meyer abgeholt wurden, um das Rathaus zu besichtigen. Gleich beim Eintreten waren wir von diesem gepflegtenRathaus und dessen Buntglasfenster mit Motiven aus der Umgebung begeistert. Im Ratssaal nahmen wir Platz und bestaunten die Verkleidung mit nordischem Kiefernholz und deren wirkungsvolle Schnitzereien. Auf beiden Stirnseiten sind zwei sieben Meter lange Wandgemählde angebracht. Frau Meyer erzählte uns einiges zum Bau und der Gestaltung des Gebäudes. Danach ging es per 193 Stufen auf das Aussichtplateau des 56 Meter hohen Rathausturmes. Der Turm wurde nicht wie gewöhnlich auf die Fassade angeschlossen, sondern auf das Dach gesetzt - zum erstem Mal in Deutschland. Die Turmuhr, in alle Himmelsrichtungen zeigend, besitzt mit einem Durchmesser von 3,80 Meter das zweitgrößte Ziffernblatt Deutschlands. Wir genossen die wunderschöne Aussicht in einer Höhe von 37,5 Meter und warteten gespannt auf den Glockenschlag. Frau Meyer zeigte in allen Richtungen gelegene Sehenswürdigkeiten und Bauwerke, danach ging es abwärts und wir verabschiedeten uns. Um diesen tollen Tag ausklingen zu lassen, kehrten wir noch beim Italiener ein und schlemmten genüsslich ein leckeres Eis. Ein kleiner Spaziergang entlang der Tschopau rundete alles ab und wir fuhren mit interessanten Informationen und viel Neuigkeiten im Gepäck wieder nach Hause. Es war ein wunderschöner erlebnisreicher Tag.



Ein Ausflug in das Landschaftgebiet der Röderaue

Es gibt eine Anzahl von Kräutern und essbaren Blüten, deren Anwendung und Zubereitung unbekannt sind. Umso interessiert und gespannter trafen sich 14 Senioren des Seniorentreffs am Mittwoch, 27.Juni 2012 am Vereinshaus und fuhren mit den vereinseigenen Bussen nach Wainsdorf in "Bigi`s Kräuteridyll". Frau Beecken erwartet uns mit einem Zwitschern aus der Vogelpfeife und lud uns in ihren Garten ein. Sie begrüßte uns mit einer frischen Wiesenbowle, deren Rezeptur uns nicht verraten wurde. Gestärkt mit diesem leckeren, frisch nach Kräutern schmeckende Getränk und einer kurzen Einleitung, führte uns Frau Beecken durch den Garten mit etwa 150 verschiedenen Kräutern, darunter Minze in 24 Arten. Während des Schnupperns und der Verkostung erklärte uns die gelernte Köchin die Zubereitung, Anwendung und Wirkung einzelner Kräuter. Mit neuem Wissen aus der Kräuterkunde im Gepäck, fuhren wir weiter nach Gröden zum Heidebergturm. Der Aussichtsturm wurde auf der höchsten Anhebung im Landkreis Brandenburg (201,4 m) errichtet und ragt mit seinen 34m über den Kiefernwald. Nach einem erholsamen, aber ergiebigen Picknick, begaben sich die Senioren 162 Holzstufen auf die Plattform und waren von der Rundum-Aussicht überwältigt. Leider war der Himmel zugezogen und der weite Blick auf das Leipziger Völkerschlachtdenkmal oder dem Elbsandsteingebirge blieb uns verwehrt. Unser Ausflug führte uns dann in die Backscheune nach Raden. In der aufgepeppten Scheune mit rustikalem Ambiente, Möbel und Landschaftsgeräten aus Omas Zeiten lud uns der Duft von ofenfrischen Apfelstreusel- und Zuckerkuchen zum Kaffeetrinken ein. Während wir auf das noch im Ofen knuspernde Brot warteten, schauten wir uns eine Sammlung von Münzen, Abzeichen und Orden aus DDR-Zeiten an. Danach fuhren wir mit viel Wissen und Neuigkeiten nach Riesa zurück. Es war ein wunderschöner, erlebnisreicher, erholsamer und naturverbundener Ausflug.



Unser Ausflug nach Diesbar Seußlitz

Am Mittwoch, 16.Mai 2012 trafen sich die Senioren des Seniorentreffs am Vereinshaus, um mit den vereinseigenen Bussen nach Diesbar Seußlitz in den Landgasthof "Zum Roß" zum Spargelessen zu fahren.Der Landgasthof befindet sich seit 1942 in Familienbesitz und wird heute in der 4. Generation geführt. Jährlich finden traditionsgemäß Veranstaltungen wie Schlachtfest, Federweißerfest, Bockbierfest und kulinarische Abende statt. Nach dem wir uns den Spargel genüßlich haben schmecken lassen, fuhren wir zum Seußlitzer Schloss. Dort erwartete uns Herr Berke und führte uns um das Schloss herum. Im Schloss erfuhren wir interessantes über die Geschichte des Schlosses und durften auch die Räumlichkeiten betrachten. In einigen Räumen befanden sich noch orginale Möbelstücke aus vergangener Zeit. Hinter dem Schloss faszinierte uns die Kirche mit dem wunderschönen Altar. Am Ende unserer Führung gelangten wir in den Schlosspark und verabschiedeten uns dankend von Herrn Berke. Mittlerweile war es schon wieder Kaffeezeit und unser Ausflug ging weiter nach  Koselitz in die Eisdiele von Familie Tege. Es wurde Kaffee getrunken und leckeres Eis geschleckt. Gestärkt und mit viel Neuigkeiten aus der Umgebung beendeten wir diesen schönen Nachmittag und fuhren wieder nach Riesa zurück.



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