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Osterfahrt nach Lampertswalde

Am Mittwoch, 04. April 2012 trafen sich die Senioren des Seniorentreffs am Vereinshaus und starteten einen Ausflug nach Lampertswalde in das Burgcafè. Lampertswalde liegt ca. 4,5 km südwestlich von Cavertitz.                                                                                                                  

Als wir in das schöne Dorf kamen und das Burgcafè betraten, begrüßten uns die Burgherrin und ihre zwei Knechte. Der Knecht, Herr Turowski nahm uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erzählte uns interessante Details über die Geschichte des Rittergutes und Schlosses. Er zeigte uns das kleinste Gefängnis und den Kreuzgewölbekeller, in dem man vortrefflich mittelalterlich speisen kann. In der Kirche, in der erst im letzten Jahr die Restaurierungsarbeiten beendet wurden, erfuhren wir Einzelheiten über die Besitzer des Schlosses und über die Kirche selbst. Direkt durch den Schlosspark führt der Pilgerweg zum Heiligen St. Jakob nach Santiago de Compestela in Spanien. Darüber ist die Burgherrschaft sehr stolz. Nach der Besichtigung führte uns der Knecht in das Burgcafè, wo uns die Burgherrin mit Kaffee und lecker hausgebackenem Kuchen verwöhnte.  Nachdem wir uns gestärkt hatten, besichtigten wir die wunderschön angelegte Parkanlage. Na hoppla, da hatte doch der Osterhase Eier versteckt? Das war eine Überraschung und die Senioren freuten sich. Bewundernswert war die alte Platane und die Roseninsel. Es war ein wunderschöner Osterausflug und wenn alles grünt und blüht eine Wiederholungsfahrt wert.



"Den Venen mit Kompressionsstrümpfen Gutes tun "

Am Montag, 26.03.2012 besuchte uns Frau Wagner vom Sanitätshaus Hetke&Sengewitz. Wir erfuhren wichtige Informationen und Anzeichen zur Volkskrankheit Venenleiden. Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Viele Venenleiden werden nicht behandelt, weil sie die Betroffenen nicht erkennen oder  als Bagatelle betrachten. Dabei ist der Kompressionsstrumpf der optimale Einstieg in ein venengesundes Leben. Frau Wagner zeigte uns Anziehhilfen und Strümpfe in verschiedenen Formen und Farben, so dass sie nicht mehr nur als brauner Strumpf unter der Hose versteckt bleiben muss.



Eine Reise auf das Dach der Welt

Der Mount Everest ist mit 8848 Meter der höchste Berg der Welt. Edmund Hillary und Tenzing Norgay gelang 1953 die Erstbesteigung. Bis 2009 wurden 4571 Gipfelerfolge gezählt. Um am Glücksgefühl einer solchen Expeditionsreise teilhaben zu können, fuhren die Senioren des Seniorentreffs am Mittwoch, 21.03.2012 nach Leipzig in das Panometer von Yadegar Asisi zur "EVEREST"-Rundschau. Im Panometer angekommen, begrüßte uns eine Mitarbeiterin und führte uns durch eine außergewöhnliche Expedition. Sie erzählte einige wichtige Details zum ehemaligen Gasometer, bevor es dann zur Ausstellung ging. Bis vor wenigen Tagen waren im Panometer drei buddhistische Mönche zu Besuch und fertigten ein Sand-Mandala an, das im tibetischen Buddhismus symbolisch für die Vergänglichkeit des Daseins steht. Leider wurde es in einem feierlichen Ritual weggewischt und anschließend dem Wasser, in diesem fall der Elster, übergeben und wir konnten es nur auf einer Leinwand besichtigen. Danach bezwangen wir den Berg und standen auf einer 6 Meter hohen Besucherplattform und bestaunten das "Tal des Schweigens" auf mehr als 6000 m Höhe. Nach dem wir uns von der Höhe und dem Abenteuer beeindrucken liesen, schauten wir uns einen kleinen Film über die Bergsteiger an und verabschiedeten uns vom Panometer. In der mdr-Kantine aßen wir zu Mittag und fuhren anschließend nach Oschatz zum Eisessen. Manch Einer tätigte gleich noch einen Einkauf, eh es wieder nach Hause ging. Es war ein sehr schöner Ausflug mit einer Abenteuerreise auf das Dach der Welt.



Mit der A-Rosa Stella durch das Rhône-Tal

Am Montag, 5. März erlebten wir einen kleinen Eindruck in das französische Lebensgefühl. Herr Gaumnitz besuchte uns im Vereinshaus und nahm uns bei seinem Dia-Vortrag mit auf die Kreuzschifffahrt der A-Rosa Stella durch das Rhône -Tal. Die Rhône entspringt im schweizerischen Kanton Wallis und mündet in Frankreich in der Nähe der Stadt Arles im Landesinneren. Wir reisten zuerst mit dem Bus nach Frankreich in die schöne und drittgrößte Stadt des Landes Lyon. Die Altstadt wurde 1998 von der UNESCO als Weltkulturerbe erklärt. Dort  lernten wir das Wahrzeichen der Stadt kennen, die Basilika, die auch den Namen "umgedrehter Elefant" trägt. In Lyon ging es an Bord der A-Rosa Stella, einem Kreuzfahrtschiff in behaglicher und komfortabler Atmosphäre.Wir fuhren nach Viviers und schauten die Landschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten an. Dann ging die Schifffahrt weiter nach Arles und Avignon, aber das ist der zweite Teil, den wir uns beim nächsten Vortrag anschauen werden. Bis dahin müssen wir uns noch etwas geduden. Aber wir haben wieder ein kleines Stück der großen Welt miterleben und sehen dürfen.



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