Sportclub Riesa e.V. News
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News im Überblick
Drei Sachsenmeistertitel für SC-Turner

(Annekathrin Aurich) Am vergangenen Wochenende fanden in der Riesaer WM-Halle die sächsischen Meisterschaften im Leistungsgerätturnen und allgemeinen Gerätturnen statt und die Sportler des ausrichtenden Vereins SC Riesa konnten gleich drei Meistertitel erkämpfen. Maximilian Krasse erturnte sich in der AK 6 genauso den Sieg wie Willi Leonhard Binder in der AK 7. Das tolle Ergebnis bei den Jungen in der AK 7 vervollständigten Eric Pohl und Justin Lich auf den Plätzen 2 und 3. Die Jungen im allgemeinen Gerätturnen konnten leider an ihre sehr guten Leistungen bei den Gaumeisterschaften nicht anknüpfen. Hans Lamm wurde in seiner Wettkampfklasse 5., Jakob Hesse belegte nach einer guten Reckübung noch Platz 11 von 18 gestarteten Turnern.

Am Sonntag waren dann die Mädchen an der Reihe, hier erturnte sich Diana Seibel in der AK 7 den Titel eines „sächsischen Landesmeisters“, Jenna Buttig belegte einen sehr guten 5. Platz. Lisa Schöniger turnte ebenfalls sehr konzentriert ihren Wettkampf in der AK 8, am Ende ein respektabler Platz 7.

Bei den Turnerinnen im allgemeinen Bereich lief es nicht ganz so optimal. Viele Hoffnungen ruhten auf Stephanie Hesse, leider hatte sie sich beim Training verletzt. Trotz Verletzung kämpfte sie bis zum letzten Gerät, am Boden musste sie dann verletzungsbedingt aufgeben und belegte Rang 8. Besser lief es dagegen für Linda Richter und Christiane Döhren in der AK 16/17 KM 3. Nach drei Geräten lag Linda auf Siegkurs, durch einen Sturz am Balken musste sie jedoch die Siegchancen begraben, wurde aber mit nur 0,15 Punkten Abstand verdient Vizemeister. Komplettiert wurde das gute Abschneiden durch den 4. Platz von Christiane, auch hier mit nur 0,15 Punkten Abstand zum Bronzeplatz.

Dank der Unterstützung des Organisationsteams des SC Riesa war es ein gelungenes und erfolgreiches Turnwochenende in Riesa.



"Kleine WM" mit Sportakrobaten aus elf Nationen

(Sebastian Schipfel, akrobastisch.de) Der 12. Internationale Sachsenpokal ist zwar schon wieder Geschichte, wird aber allen Beteiligten noch lange in guter Erinnerung bleiben: Den Sportakrobaten aus aller Welt hat es in Riesa hervorragend gefallen, das Publikum in der WM-Sporthalle war von den Wettkämpfen begeistert und auch die Ehrengäste waren angetan: Bürgermeisterin Gerti Töpfer und der Chef des SC Riesa Markus Mütsch zeigten sich schwer beeindruckt von den unglaublichen Leistungen, die die Gäste von nah und fern auf der Matte zeigten. Immer wieder war von der „kleinen Weltmeisterschaft“ die Rede, wie Sachsens Sportakrobatik-Chef Rolf Naumann den diesjährigen Sachsenpokal schon zur Eröffnung bezeichnete.

Ursprünglich hätten sogar zwölf Nationen in die Sportstadt kommen wollen, Kasachstan allerdings musste kurzfristig wieder absagen. Trotzdem kam mit knapp 180 Sportakrobaten aus Russland, Weißrussland, Aserbaidschan, Tschechien, Polen, Finnland, Frankreich, den USA, den Niederlanden, der Schweiz und natürlich Deutschland ein gigantisches Starterfeld zusammen. In drei Altersklassen traten sowohl EM- und WM-Medaillengewinner, aber auch internationale Neulinge gegeneinander an und bescherten so den Zuschauern ein höchst attraktives Programm.

Die Deutschen wussten den Heimvorteil für sich zu nutzen: Sie überzeugten gegen die hochkarätige Konkurrenz und behielten gleich zwei der begehrten drei Trophäen im eigenen Land. Die Gesamtwertung über alle Disziplinen hinweg gewann in der Altersklasse Jugend die württembergische Damengruppe Tamara Kämpfert, Hannah Schmid und Valery Maslo und bei den Junioren das gemischte Paar aus Hoyerswerda Wlad Ljubimov und Jean Balogh. Die Lokalmatadore Ann-Sophie Behrendt, Jean Vetter und Wlada Maslyakova vom SC Riesa verpassten den Gewinn des Sachsenpokals nur um drei Zehntel und wurden bei den Junioren in der Gesamtwertung Zweite.

In der höchsten Leistungsklasse bei den Senioren holten den Sachsenpokal völlig erwartungsgemäß die amtierenden Welt- und Europameisterinnen Alina Yushko und Katsiaryna Murashko aus Weißrussland. Sie gewannen nicht nur hochverdient den Sachsenpokal, sondern drückten dem Wettkampf in unvergleichlicher Manier ihren Stempel auf: Ihre drei wahrlich weltmeisterlichen Auftritte waren die absoluten Höhepunkte des Wochenendes. Für ihre einmalig anmutige Balance-Übung erhielten Yushko und Murashko von den Kampfrichtern sogar über 29 Punkte. Das gelang außer ihnen keinem anderen. Die gesamte WM-Sporthalle war mucksmäuschenstill und jeder war einfach nur fasziniert: Auch bei noch so schwierigen Elementen bestachen die beiden – obwohl fast gleich groß – durch tadellose Ausführung. Noch eindrucksvoller war aber ihre Choreografie: Jeder Schritt, jede noch so kleine Bewegung der beiden, ja sogar jede Mimik war absolut synchron: Wäre nicht Yushko blond und Murashko dunkelhaarig, man hätte als Zuschauer beinahe geglaubt, dass einem die eigenen Augen einen Streich spielen und man plötzlich doppelt sieht.

Auch wenn die Weltmeisterinnen das unangefochtene Highlight des 12. Internationalen Sachsenpokals waren: Die Konkurrenz war ihnen dicht auf den Fersen: Vor allem die Franzosen mit einigen Mitgliedern der Nationalmannschaft in ihren Reihen erhielten für die gezeigten Höchstschwierigkeiten immer wieder Sonderapplaus und beeindruckten das fachkundige Riesaer Publikum zudem mit teilweise sehr ausgefallenen Elementen: Ein Raunen ging beim gescherten Doppelsalto der Damen Christal Dupire Betoule, Maxine Eouzan und Sarah Le Corre durch die Halle, ein auch für internationale Verhältnisse wirklich selten schwieriger Sprung.

Und auch beim Gastgeber SC Riesa darf man nach diesem Wochenende stolz auf die eigenen Leistungen sein. Mit Marco Lamm und Maximilian Dao sowie Ann-Sophie Behrendt, Jean Vetter und Wlada Maslyakova gewann der Sportclub zweimal Gold. Vor allem die Damen haben Grund zur Freude, da sie gleich sieben Konkurrentinnen hinter sich ließen, von denen einige auch bei der im Juli anstehenden Weltmeisterschaft in Polen wieder mit von der Partie sein werden. Ihr eigenes WM-Ticket müssen die Mädels vom SC zwar erst noch in einer nationalen Ausscheidung lösen. Nach dieser Leistung vom Wochenende sollte das aber nur noch Formsache sein. Außerdem gewannen Paul-Julius Behrendt und Maximilian Scherr sowie Alexander Moroz und Yasmin Sroka jeweils Bronze für den Sportclub Riesa.

Bilder der Veranstaltung finden Sie unter www.akrobastisch.de.



Pfiffküsse gewinnen den Bummipokal 2010

Große Freude gab es nach dem zweistündigen Wettkampf am heutigen Dienstagvormittag bei den Pfiffiküssen der Sportkita des SC Riesa. Sie feierten ihren Sieg bei der 14. Auflage des Bummipokals in der WM-Sporthalle. 16 Kindereinrichtungen aus Riesa und Umgebung sind der Einladung des SC Riesa sowie des Kreissportbundes Meißen gefolgt und haben sich fleißig auf die Staffelwettkämpfe vorbereitet.

Unter dem Motto "Bummi im Zoo" haben die Organisatoren um Günther Behla wieder detailsgetreu und mit viel Liebe die Dekoration gebastelt und das Wettkampfprogramm zusammengestellt. So fuhren die Kinder in der ersten Staffel mit dem Roller in den Zoo, gaben anschließend ihre Eintrittskarten nach einem kleinen Rundgang immer weiter. Bei der dritten Staffel fütterten die Kinder die Kängurus, schlängelten sich danach wie eine Schlange durch den Parcour bevor abschließend noch einmal alle Elemente gemixt wurden.

Bevor es zur großen Siegerehrung kam, präsentierten die Kinder der Rhythmischen Sportgymnastik des SC Riesa ihre Sportart mit verschiedenen Übungen und die Vertreter jeder Einrichtung bekamen ihren Pokal überreicht. Den dritten Platz des Siegertreppchens nahmen die Kinder der Kita Aquarelius aus Merschwitz ein. Zweiter hinter der Sportkita Pfiffikus des SC Riesa wurde die Kita Kirschberg. Herr Schiffner vom Unternehmen Bauer Fruchtsäfte, Frau Martick von der Stadtverwaltung Riesa und Herr Schröder vom Kreissportbund Meißen haben die Medaillen überreicht.

Herzlichen Glückwunsch!!!



Weltmeister & Newcomer beim Sachsenpokal dabei

(Sebastian Schipfel, akrobastisch.de) Der internationale Sachsenpokal ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Sportakrobatik. Das Turnier in Riesa hat sich längst im Terminkalender der Spitzenvereine aus aller Welt etabliert und wird als hochkarätiger Wettkampf anerkannt. Am Pfingstwochenende wird der Sachsenpokal bereits zum zwölften Mal aufgelegt.

Mit der erhofften Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2010 hat es für Riesa nicht geklappt, zum Ausgleich zieht der Sportclub seinen Sachsenpokal diesmal besonders groß auf: Zwölf Nationen folgten der Einladung. Akrobaten aus Amerika, Kasachstan, Russland, Finnland, Aserbaidschan, Polen, der Schweiz, Frankreich, Weißrussland, der Niederlande, Tschechien und natürlich Deutschland werden sich am nächsten Wochenende in der WM-Sporthalle auf höchstem Niveau messen. Insgesamt gehen 180 Aktive auf die Matte.

Frankreich schickt seine Nationalmannschaft, mit Russland ist die Sportakrobatik-Nation schlechthin zugegen. Echte Prominenz in der Szene genießen die Weißrussinnen Alina Yushko (24) und Katsiaryna Murashko (18): Gemeinsam bilden die beiden das beste Damenpaar, das die Welt derzeit kennt: Zweimal wurden sie zu Weltmeisterinnen gekürt (2006 und 2008) und auch bei der Europameisterschaft im vergangenen Herbst ließen sie wieder einmal alle Konkurrentinnen hinter sich. Man kann mit großer Sicherheit vorhersagen, dass diese beiden jungen Damen die sportlichen Höhepunkte des Sachsenpokals 2010 setzen werden. Natürlich sind sie auch Top-Favoriten auf den Gewinn der Gesamtwertung und damit den begehrten Sachsenpokal.

Mindestens genauso sehr, wie sich das Organisationsteam um Rolf Naumann und Frank Schöniger (die Chefs der Sportakrobatik in Sachsen bzw. Riesa) über die Anmeldung der Weißrussinnen freute, waren sie überrascht vom Anruf der Finnen: Der Sportclub Riesa mit seinen Aktiven, Trainern und Funktionären ist ja nun schon seit Jahren in der Welt der Sportakrobatik unterwegs, von Sportakrobaten aus Finnland hat keiner noch je etwas gehört: „Wir freuen uns unglaublich, dass sich die Finnen bei unserem Sachsenpokal zum ersten Mal auf die internationale Bühne wagen. Aber wir haben auch überhaupt keine Ahnung, was uns da erwartet“, gibt Naumann zu Protokoll: Die Auftritte der Damengruppe Hanna-Kaisa Renkola, Sara Hautamäcki und Sanni Syrjälä aus dem unaussprechlichen Klub Lakeudee Taitovomistelijat dürften für Insider zu den spannendsten Momente des gesamten Wochenendes werden.

Sieben Wochen vor der Weltmeisterschaft in Polen ist der Sachsenpokal für alle Beteiligten die ideale Gelegenheit, ihren Leistungsstand zu überprüfen und sich nochmal einem internationalen Kampfgericht zu präsentieren. Auch der Sportclub selbst schickt drei Formationen ins Rennen, die im Juli in Polen für Deutschland auflaufen werden oder wollen: Marco Lamm und Maximilian Dao haben ihren Platz in der deutschen Nationalmannschaft schon sicher, die Damengruppe Ann-Sophie Behrendt, Jean Vetter und Wlada Maslyakova sowie das Herrenpaar Paul Behrendt und Maximilian Scherr müssen ihr WM-Ticket erst noch in nationalen Ausscheidungskämpfen lösen. Das Trainerteam um Igor und Nina Blintsov hat in den vergangenen Monaten wieder exzellente Arbeit geleistet und seine Schützlinge bestens vorbereitet. Vor allem die drei Damen sind in großartiger Verfassung und wollen das auch zeigen. Sie hoffen, dass Bundestrainer Vitcho Kolev sowie einige Präsidiumsmitglieder des Deutschen Sportakrobatik Bundes der Einladung des Sportclubs folgen und sich in Riesa von ihrer Leistung überzeugen.

Der Wettstreit um den Sachsenpokal in der Riesaer WM-Sporthalle beginnt am Samstag bereits um 9 Uhr mit den 11- bis 16-Jährigen. Die Junioren greifen ab ca. 11 Uhr ins Geschehen ein, ab ca. 12.30 Uhr gehen mit den Senioren die Besten auf die Matte. Anschließend müssen alle ab 14 Uhr in derselben Reihenfolge nochmal zum zweiten Durchgang antreten. Am Sonntag beginnt ebenfalls um neun Uhr der dritte und alles entscheidende Durchgang. Gegen 14 Uhr sind die Siegerehrungen geplant.



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