Sportclub Riesa e.V. Geschichte
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Kapitel
Die Jahre 1948 bis 69
Die Jahre 1970 bis 89
Die Jahre 1990 bis heute
Vereinsgeschichte

Die Jahre 1948 bis 69

Am 1. September 1948 erfolgte die Gründung der Betriebssportgemeinschaft „Stahlwerk Riesa“. Unter Leitung von Arthur Hahnefeld entstand damit in Riesa eine der ersten Betriebssportgemeinschaften in der damaligen sowjetischen Besatzungszone. Zum Zeitpunkt der Gründung der DDR im Jahre 1949 umfasste die BSG bereits über 800 Mitglieder in 12 Sektionen. Die Sportgemeinschaft hatte in den Anfangsjahren zum vorrangigen Ziel, die Betriebsangehörigen des Stahl- und Walzwerkes Riesa zum regelmäßigen Sporttreiben zu bewegen.

Am 1. April 1950 erfolgte die Namensänderung in „BSG Stahl Riesa“, als die Sportvereinigungen auf „Produktionsbasis“ gegründet wurden. Der 1954 parallel zur BSG gegründete Sportclub Stahl Riesa wurde Leistungszentrum der metallurgischen Betriebe der DDR in den Sportarten Fußball, Turnen, Leichtathletik und Boxen.

Am 29. Mai 1955 wurde das Stadion „Ernst Grube“ mit einem Fassungsvermögen von 11.000 Plätzen dem Sportbetrieb übergeben.



Nach der Gründung des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) im April 1957 erfolgte die Eingliederung der BSG Stahl Riesa in diese einheitliche Organisation des Sportes.

1958 wurde die Vier-Bahn-Kegel-Anlage „An der Kolonie“ dem Sportbetrieb übergeben.


Im Jahre 1960 erfolgte der Bau und die Inbetriebnahme des Lehrschwimmbeckens in der Friedrich-Engels-Oberschule in Riesa-Gröba. Damit wurde zum ersten Mal in Riesa ein ganzjähriges Schwimmtraining möglich, da bisher dafür nur das 1936 erbaute Riesaer Stadtbad genutzt werden konnte.

In den 60er Jahren entwickelte sich die BSG Stahl zum Sportzentrum des Industriekreises Riesa. Die hohen sportlichen Leistungen Riesaer Athleten fanden im Jahre 1962 besondere Anerkennung, als eine Riesaer Akrobatikgruppe beim Einmarsch einer Sportdelegation zu den IV. Weltfestspielen in Helsinki die Fahne der DDR trug.

Im Jahre 1965 übernahm der bewährte Trainer Walter Fritzsch die Fußball-Liga-Mannschaft der BSG Stahl Riesa, die er vorher bereits in der Saison 1958/59 trainierte. Unter seiner Leitung gelang der Mannschaft mit einem 3:0 gegen Aktivist Karl-Marx-Zwickau am 19. Mai 1968 der Aufstieg in die Fußball-Oberliga. Daraufhin wurde das Ernst-Grube-Stadion im Sommer 1968 auf eine maximale Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen erweitert. Das erste Oberligaspiel der BSG Stahl Riesa fand am 25. August 1968 in dem völlig ausverkauften Ernst-Grube-Stadion statt.

In den 60er Jahren begannen sich die Trainingszentren für den Nachwuchs- leistungssport verstärkt herauszubilden, so beispielsweise 1962 die Neubildung des Trainingszentrums der Leichtathletik, aus dem bis Ende der 80er Jahre 26 Athleten an die Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) delegiert wurden.


Die Jahre 1970 bis 89

Die erste Hälfte der 70er Jahre war besonders geprägt von der sich in der DDR-Oberliga etablierenden 1. Fußballmannschaft von Stahl Riesa. So erreichte die Mannschaft in der Saison 1974/75 mit dem 6. Platz ihre beste Platzierung in der 16 Jahre dauernden Zugehörigkeit zur obersten Spielklasse. Sensationell in der 74/75er Saison war der 3:1 Heimsieg gegen den gerade frisch gekürten Europacup II-Sieger 1. FC Magdeburg im Ernst-Grube-Stadion.

Die BSG Stahl Riesa war in dieser Zeit Ausrichter vieler hochwertiger nationaler und internationaler Wettkämpfe: so beispielsweise im Juni 1972 als Ausrichter des Länderkampfes DDR-CSSR im Boxen als Vorbereitung auf das Olympische Boxturnier oder im April 1973 als Ausrichter der DDR-Einzelmeisterschaften im Judo.

Besonderer Wert wurde in diesen Jahren in die Verbesserung und den Aus- und Neubau von Sportstätten gelegt. So wurde im Jahre 1977 nach nur einem Jahr Bauzeit die Riesaer Schwimmhalle eingeweiht. Diese für die damalige Zeit hochmoderne Sportstätte diente ab sofort dem obligatorischen ganzjährigen Schwimmunterricht der Schulen des Kreises, für die sportliche Betätigung der Bevölkerung und auch insbesondere für das Schwimmtraining und für Wettkämpfe der Sektion Schwimmen, die daraufhin in den Folgejahren einen großen Mitgliederzuwachs verzeichnen konnte. Für die ebenfalls stark wachsende Sektion Judo wurde die Trainingsstätte auf der List-Straße im Jahre 1980 modernisiert und erweitert, so dass nun auf drei Matten trainiert und gekämpft werden konnte.

Die Verbesserung der materiellen Basis in vielen Sektionen führte zu einem weiteren Anstieg der Mitgliederzahl der BSG Stahl Riesa. Nachdem Ende der 70er Jahre bereits fast 3.000 Mitglieder gezählt werden konnten, stieg ihre Zahl auf über 4.000 im Jahre 1989, dem höchsten bisher jemals erreichten Stand.

In den 80er Jahren wurden viele nationale Meistertitel durch Riesaer Sportler erkämpft. So gewannen z.B. die Sportakrobaten 1982 neun und 1985 sieben DDR-Meistertitel, die Basketballer der AK 13 wurden im Jahre 1983 in heimischer Halle ebenfalls DDR-Meister. Daneben wurden in den 70er und 80er Jahren viele Erfolge bei Bezirksmeisterschaften sowie Kinder- und Jugendspartakiaden erzielt.

Die Jahre 1990 bis heute

Mit dem gesellschaftlichen Umbruch 1989 kam auch der bisherige Trägerbetrieb der BSG Stahl Riesa, das Rohrkombinat Riesa, in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die Masse der Belegschaft ging in Kurzarbeit und das Werk musste sich aus der Finanzierung des Sportbetriebes zurückziehen.

Am 7. September 1990 erfolgte die Umbenennung der BSG Stahl Riesa in SV Stahl Riesa e.V. mit gleichzeitigem Eintrag in das Vereinsregister.

Am 6. November 1992 gründete sich der Sportclub Riesa e.V. im Gasthof Gröba in den Traditionen der BSG Stahl Riesa, allerdings ohne Fußballabteilung, die sich wie die Kanurennsportler als selbständiger Verein gründete.

Die Finanzierung des Sportbetriebes erfolgte nun außer über Beitragseinnahmen von den Mitgliedern durch Fördermittel, Zuweisungen des Landessportbundes und besonders durch Sponsorengelder.

Eine Reihe neuer und modernisierter Sportstätten verbesserte die Trainings- und Wettkampfbedingungen in vielen Sportarten. So wurde 1996 für die ein Jahr zuvor gegründete Bobsportabteilung Deutschlands einzige Bobdoppelanschubbahn geschaffen, 1997 erfolgte in der Pausitzer Delle die Einweihung eines modernen Leichtathletikstadions. Die Riesaer Schwimmsporthalle erhielt 1998 eine vollautomatische Zeitmessanlage sowie eine elektronische 8 Bahnen-Anzeigetafel.



Im Jahre 2001 wurde das Hallenschwimmbad erweitert. Eine moderne 10m-Sprungturmanlage, ein 25m-Wettkampfbecken mit 6 Bahnen und eingeschlossenem Therapiebereich ließen das Riesaer Hallenschwimmbad zur modernsten Schwimmsportstätte in Sachsen werden. Daneben entstand in der Pausitzer Delle die für ca. 500 Zuschauer ausgelegte WM-Sporthalle. Diese hochwertigen Wettkampfstätten ermöglichen in Riesa die Ausrichtung von nationalen und internationalen Meisterschaften auf höchstem materiell-technischen Niveau.

Am 20. und 21.11.1993 war der SC Riesa zum ersten Male Veranstalter eines internationalen Sportereignisses: dem 1. Sachsenpokal der Sportakrobaten.

Im gleichen Jahr wurde im SC die Abteilung Seniorensport gegründet, um sportinteressierten Vereinsmitgliedern in der zweiten Lebenshälfte eine große sportliche Breite unter der Zielstellung „Bewegung-Geselligkeit-Gesundheit“ anzubieten. Die Abteilung entwickelte sich in den folgenden Jahren durch das gute Angebot zu einer der größeren Abteilungen im Club.



Im Jahre 1994 errang die Riesaer Kegelsportlerin Andrea Knisse mit der Deutschen Nationalmannschaft den ersten Weltmeistertitel für die Farben des Sportclub Riesa.

Als wichtiger Partner und Förderer des Sportclubs Riesa wurde im April 1994 die SCR Sport Commerz Riesa GmbH gegründet. Da der SC Riesa als Verein der Gemeinnützigkeit unterliegt, übernahm die Sport Commerz GmbH Aufgaben der Sponsorengewinnung und -pflege, des Sportmarketings, dem Bewerben von Sportveranstaltungen und weiteren Dienstleistungen. Auch werden einzelne Teams des SC, wie z.B. die Handballmannschaft „Riesaer Elbehexen“, von der GmbH vermarktet.

Um die Bindung zwischen der wieder deutlich wachsenden Mitgliederzahl und der Vereinsleitung zu vertiefen, erschien am 15.09.1994 die erste Ausgabe des neuen Vereins-Journals in einer Auflagenhöhe von 1.600 Exemplaren. Das quartalsweise erscheinende Journal fungiert seitdem als Chronist des Vereinsgeschehens und gibt interessante Einblicke in das sportliche Leben des Vereins.

Am 03.02.1995 wurde im SC erstmals eine eigenständige Abteilung Behinderten- und Rehabilitationssport gebildet, die behinderten Personen die Gelegenheit einer organisierten sportlichen Betätigung entsprechend ihrer Behinderung ermöglicht.
Im April 1995 wurde eine eigene Bobsportabteilung im SC gegründet, um erfolgreiche Weltklassesportler wie Harald Czudaj mit seinem Trainer Gerd Leopold für die Farben des SC Riesa zu gewinnen.

Im Jahre 1995 begann man in Riesa damit, ein neues Image als Sportstadt Riesa aufzubauen. Damit verbunden war die Einwerbung von hochkarätigen Sportveranstaltungen, die ihren Anfang mit der Ausrichtung der Juniorenweltmeisterschaften der Sportakrobaten im Jahre 1995 nahm. Die Stadt Riesa hatte zudem ihr Kultur- und Sportamt mit der Gründung der Förder- und Verwaltungsgesellschaft für Wirtschaft, Kultur und Sport Riesa mbH (FVG) im Februar 1997 privatisiert (bei der die Stadt 100%iger Gesellschafter blieb), um für die Förderung dieser drei Bereiche einen unkonventionellen und revolutionären Weg einzuschlagen. Mit der Ausrichtung von nationalen und internationalen Meisterschaften erwarb sich die FVG einen glänzenden Ruf. Der Spruch „Riesa... hier wird man Weltmeister“ erfuhr seine Fortsetzung mit dem Ausrichten der Sportakrobatik-WM der Meisterklasse 1996 und 2002, den Weltmeisterschaften der Sumo-Ringer 1999 und 2004, der ersten und zweiten Runde der Volleyball-WM der Frauen 2002, der vielfachen Ausrichtung der WM der Stepptänzer und der Dance-Show-WM. In der Pausitzer Delle wurde ein beeindruckendes Sportzentrum geschaffen, welches sich aus der am 03.09.1999 eingeweihten Erdgas Arena (damals noch unter dem Namen Sachsen Arena) und der WM-Sporthalle (beide von der FVG betrieben), der Schwimmhalle mit Sprunganlage, dem Leichtathletikstadion sowie dem Gesundheits-, Sport- und Freizeitzentrum „Olympia“ zusammensetzt.



Die Mitgliederzahl erhöhte sich bis Ende 1995 auf über 2.000 und hatte sich damit innerhalb von nur drei Jahren mehr als verdoppelt.

In Würdigung seiner außergewöhnlich vielseitigen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Stadt Riesa und der Region erhielt der Sportclub Riesa im März 1996 durch den Jugendhilfeausschuss des Kreises Riesa-Großenhain die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe.

Die Kindertagesstätte Lerchenweg übernahm der SC am 01.01.1997 als ersten Sportkindergarten in freie Trägerschaft. Dies war für einen Sportverein bisher einmalig in den neuen Bundesländern.

Am 13.06.97 wurde das neue Kanuheim am Elbufer seiner Bestimmung übergeben. Vorausgegangen waren über 2.000 durch die Kanusportler geleistete Stunden.

Im Herbst 1997 wurde im SC eine Vereinsjugendleitung gebildet, die eigenverantwortlich eine abteilungsübergreifende interessante Jugendarbeit leistet.

Seit 01.01.1998 besitzt der Verein eine eigene Kinderabteilung, die sportartübergreifend und vereinsoffen nach einem sportpädagogischen Konzept unter dem Motto „Sport, Spiel, Bildung und Geselligkeit“ ihre Arbeit organisiert und in Kooperation mit dem Sportkindergarten qualitativ hochwertige Angebote für den Vor- und Grundschulbereich entwickelt.

Am 10.07.1998 wurde auf der Freitaler Straße das neue repräsentative Vereinshaus des Sportclubs eingeweiht, das ganz in der Nähe des Riesaer Sportzentrums steht. Neben der Geschäftsstelle und Büroräumen einzelner Abteilungen wurden hier auch Gesellschaftsräume und Sporträume eingerichtet, die allen Abteilungen des SC sowie vereinsoffen zur Verfügung stehen.

Am 11. September 1998 feierte der SC im Saal der Studienakademie mit vielen prominenten Gästen, Freunden, Sponsoren und langjährigen und verdienten Vereinsmitgliedern als Nachfolger der BSG Stahl das 50jährige Bestehen des Vereins. Dies war ein ganz besonderer Meilenstein in der Vereinshistorie.

Ab 1999 entstand in der Klötzerstraße in ehemaligen Gebäuden des Riesaer Hoch- und Tiefbaus ein neues Sportzentrum des SC Riesa. Zuerst wurde das Gebäude 40 (Küche und Speisesaal) zur Mehrzwecksportstätte (Boxen, Gesundheitssport) umfunktioniert. 2001/2002 erfolgte gegenüber der Ausbau der ehemaligen Zentralwerkstatt und des Umkleidebereiches der Bauarbeiter (Gebäude 32 und 33) zur Ballspielhalle mit angeschlossenem Sanitärbereich und dem Kampfsportraum (Boxhalle) für Boxen, Kickboxen, Seidokan und Taekwondo. Das Gebäude 40 wurde Zentrum für den Behinderten-, Reha- und Gesundheitsbereich.
Mit der neuen Ballspielhalle erhielten vor allem die im Nachwuchs- und Leistungsbereich aufstrebende Sportart Handball, aber auch Fußball und Volleyball eine neue Trainings- und Spielstätte.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney errang der Riesaer Schwimmer Jens Kruppa mit einer Bronzemedaille das erste olympische Edelmetall für den SC Riesa.

Im September 2000 war der SC Riesa Ausrichter eines sportlichen Großereignisses, dem Europa-Cup U 20 für Vereinsmannschaften in der Leichtathletik.

Der 1. Präsident des SC Riesa, Siegried Martick, wurde am 15.06.2001 feierlich verabschiedet und zum Ehrenpräsidenten des SC ernannt. Neuer Präsident wurde am gleichen Tag Markus Mütsch.

Am 24.11.2001 fand wieder ein rundes Jubiläum statt: 50 Jahre Sportakrobatik in Riesa. Die Galaveranstaltung mit Darbietungen von Riesaer Akrobaten vom Kinder- bis zum „Oldie“-Bereich, die im Foyer der Kreissparkasse Riesa stattfand, war eingebettet in den in Riesa am 23. und 24.11. bereits bis dahin zum 8. Mal ausgetragenen Internationalen Sachsenpokal der Akrobaten.

Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wurde der für den SC Riesa im Viererbob als Anschieber im Bob von Andre Lange startende Kevin Kuske erster Olympiasieger für unseren Sportclub.

Mit der Kita „Pfiffikus“ übernahm der SC am 01.08.2002 eine zweite Kindereinrichtung in freie Trägerschaft und übergab gleichzeitig das im Obergeschoss des Gebäudes in eigener Regie ausgebaute Internat für das Städtische Gymnasium mit sportlichem Profil seiner Bestimmung.

In Anerkennung für die zielgerichtete Arbeit im Leistungs- wie auch im Breitensport wurde der Sportclub Riesa in einer von der AOK und dem Landessportbund initiierten Wahl zum „Verein des Jahres 2002“ in Sachsen gewählt und konnte am 08.03.2003 in einer Sportgala unter großem Beifall die sächsische Sportkrone entgegennehmen.

Am 30.04.2003 beging der SC Riesa in der Riesaer Schwimmhalle ein doppeltes Jubiläum: 10 Jahre SC Riesa und 50 Jahre Schwimmsport in Riesa. Die Schwimmsportabteilung des SC hatte sich bis dato mit ihren 330 Mitgliedern zur größten Fachabteilung innerhalb des Sportclubs entwickelt. Zur Jubiläumsgala traten u.a. die Riesaer Akrobaten und die Leipziger Synchronschwimmerinnen mit ihren Programmen auf.

Am 21.05.2003 war der SC Ausrichter der jährlichen Tagung der Großsportvereine Sachsens, auf der neben einem Erfahrungsaustausch der SC als Gastgeber seinen Verein mit seinen Sportstätten den anderen Großvereinen vorstellte.

Vom 19. bis 21. September 2003 fand in der Sportstadt Riesa ein vom Riesaer Schwimm-Abteilungsleiter und Ex-Spitzenschwimmer Klaus Katzur organisiertes Treffen von 74 ehemaligen Olympiateilnehmern aus ganz Deutschland unter dem Motto „Auf dem Weg zu Olympia 2012“ statt. Unter den Teilnehmern waren so bekannte ehemalige Aktive wie Cornelia Ender-Grummt (Olympiasiegern 1976 im Schwimmen), Erika Zuchold (Olympiazweite 1968/72 im Turnen) oder Peter Frenkel (Olympiasieger 1972 im Gehen). Die Teilnehmer dieses auch als größten Schwimmertreffen der Welt anzusehenden Ereignisses wurden im Garten des Vereinshauses des SC am ersten Abend mit einem Fackelempfang begrüßt.

Am 19.11.2003 zogen die ersten 24 Schüler des Riesaer Städtischen Gymnasiums und der Pestalozzi-Mittelschule mit vertiefter sportlicher Ausbildung in das vom Sportclub eingerichtete neue Internatsgebäude auf der Freitaler Straße.

An den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen nahmen 5 Sportler des SC Riesa teil: die Schwimmer Jens Kruppa und Rene Kolonko, die Wasserspringer Christin Steuer und Heiko Meyer sowie der an den Paralympics teilnehmende Rollstuhlfahrer Dieter Geiling. Die Athleten kehrten aus Athen erfolgreich mit einer Silbermedaille (Kruppa), einem 7. Platz (Meyer), einem 10. Platz (Kruppa) und einem 11. Platz (Kolonko) zurück.

Vom 10. bis 12.06.05 war die Stadt Riesa Ausrichter des breitensportlichen Großereignisses „Festival des Sports“, das der SC Riesa mit rund 300 Helfern organisatorisch unterstützte und auf dem er als Verein mehrfach vertreten war.

Am 25.07.2005 wurde an der Kolonie die Modernisierung der mit modernster Technik neu ausgerüsteten Kegelbahn abgeschlossen und damit die Voraussetzungen geschaffen, auch internationale Wettkämpfe auf dieser Bahn durchführen zu können.

Per 01.01.2006 erreichte der SC Riesa mit 2.930 Mitgliedern einen neuen Höchstwert seit seiner Gründung 1992 und entzog sich damit wiederholt der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung in Riesa.